Vortrag: Die Milieuperspektive

Über das Thema „Die Milieuperspektive – eine Zauberbrille“ spricht der Theologe Christhard Ebert vom Zentrum für Mission in der Region (ZMiR), Dortmund, am Donnerstag, 1. Oktober, um 19 Uhr im Haus der Evangelischen Kirche, III. Hagen 39. „Die Milieuperspektive wirkt wie eine Zauberbrille, die es ermöglicht, etwas zu entdecken, was früher unsichtbar war. Sie ist ein Instrument, das uns die Kirche in der Vielfalt der Lebensbezüge und -stile zeigt“, heißt es dazu. „Gemeindeglieder und -gruppen werden in ihrer Besonderheit erkennbar. Ihre unterschiedlichen Bedürfnisse, Vorlieben und Ansichten können dadurch wahrgenommen werden. Das fordert zu einer Planung kirchlicher Arbeit heraus, die in theologischer Verantwortung auf die Vielfalt von Lebens- und Glaubensstilen reagiert.“ Veranstalter ist die Projektgruppe für die Konzeptionsentwicklung im Kirchenkreis Essen. Zwei weitere Vorträge werden am 2. November (Matthias Wöhrmann, Hannover: „Change Management – Veränderungsprozesse in kirchlichen Strukturen“) und 19. November (Daniel Rempe, Essen: „Fresh X – Impulse für die Volkskirche in einer sich ausdifferenzierenden Gesellschaft“) stattfinden; die Reihe versteht sich als „Impuls für den und aus dem Prozess zur Entwicklung einer Konzeption für den Kirchenkreis Essen“. Alle drei Vorträge sind öffentlich; interessierte Gäste sind also willkommen.

Termine für alle

– Die Zauberbrille: Milieustudien
Vortrag und Diskussion mit dem Theologen Christhard Ebert, Dortmund und dem Soziologen Daniel Hörster, Stuttgart, EKD Zentrum Mission in der Region
Am 1.10. 2015, 19.00 Uhr, Haus der Kirche

– Change Management – Veränderungsprozesse in kirchlichen Strukturen
Vortrag und Diskussion mit Matthias Wöhrmann, dem Leiter der Hannoverschen GemeindeOrganisation
Am 2.11.2015, 19.00 Uhr

– Fresh X. Was ist das?
Vortrag und Diskussion mit Daniel Rempe, Referent des Fresh X Netzwerks
Am 19.11.2015, 19.00 Uhr, Haus der Kirche

Architektur des Wandels

„Mach hinne!“ war ein markanter Spruch bei unserem Treffen mit den Mitarbeitenden an der Kirchenkreiskonzeption am 26. August. Wir haben uns getroffen, um die weiteren Schritte der Konzeptionsentwicklung zu planen. Insgesamt 90 Teilnehmende waren gekommen. Sie haben sich mit anderen in den letzten Wochen in 30 Projektgruppen in fünf Säulen getroffen. Ein Kurzstatement von Cornelia vom Stein zu Veränderungsprozessen finden Sie auf der Seite Materialien.

Dreißig Projektgruppen nehmen ihre Arbeit auf

Der Prozess zur Erstellung einer Kirchenkreiskonzeption ist wieder einen Schritt weiter: Die 30 Projektgruppen sind zusammengestellt worden, die Leitfragen für ihre Arbeit wurden verabschiedet und die Moderatorinnen und Moderatoren haben sich zu einer gemeinsamen Vorbereitungssitzung getroffen. Mittlerweile tagen die ersten Gruppen. Weiterlesen

Liste der Moderatorinnen und Moderatoren der Projektgruppen

Nachfolgend geben wir die Liste der Moderatorinnen und Moderatoren der Projektgruppen bekannt:

Verkündigung und Gottesdienst

Gottesdienst | Michael Banken
Pfarrdienst | Tabea Meyer
Musik in der Kirche | Bärbel Wilmschen
Prädikanten | Colin Nierenz
Küsterdienst | Iris Surmund
Ehrenamtliche Gottesdienstgestaltung | Ulrich Lerch

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Moderatoren der Projektgruppen treffen sich am 29. Januar 2015

Die rund dreißig Moderatorinnen und Moderatoren für die verschiedenen Projektgruppen der Kirchenkreiskonzeptionsentwicklung, die im sogenannten Säulenmodell festgelegt wurden, kommen am Donnerstag, 29. Januar 2915, zu ihrem ersten Treffen zusammen. Die weitere Zeitplanung:

  • Bis zum Moderatorentreffen Ende Januar sollen auch die Mitglieder der Projektgruppen feststehen.
  • Bis zum Sommer sollen die Projektgruppen erste Thesen formulieren und Ideen zur Weiterarbeit beschreiben.
  • Im Frühjahr 2016 soll auf der Kreissynode ein erster Entwurf der Konzeption präsentiert werden.
  • Bis zur Herbstsynode 2016 wird die Endfassung erstellt.

Den Geist der Vielfalt und der Inklusion aufnehmen

Wie gestalten wir heute eine zukunftsfähige attraktive und lebendige Kirche in Essen, die sich ausrichtet am Wort Gottes? Diese Frage bewegt mich angesichts der Prozesse, die wir aktuell bearbeiten müssen. Auf dem Weg zu einer Kirchenkreiskonzeption haben wir auf unserer Sondersynode im vergangenen Jahr formuliert:

Evangelisch in Essen.
GEMEINSAM verantworten. VIELFÄLTIG gestalten. MUTIG verändern.

Gleichzeitig haben wir unsere Absicht deutlich gemacht, die Inklusion im Kirchenkreis zu fördern – und dafür einen Arbeitskreis gegründet, dessen Vorschläge in den Konzeptionsprozess einfließen werden.

Ich persönlich habe die Vision, dass wir gemeinsam eine Konzeption erarbeiten, die den Geist der Vielfalt und Inklusion aufnimmt. Dass wir es schaffen, Inklusion als „Kunst des Zusammenlebens von sehr verschiedenen Menschen“ in unserer Konzeption zu verankern. Wir haben uns zur Inklusion bekannt – als Wertschätzung von Vielfalt, die ermöglicht, dass Menschen gut vernetzt zusammen leben, lernen, arbeiten und wohnen. Dass wir miteinander Kirche sind!

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Teilprojektgruppen starten im Januar: Vorschläge für die Besetzung sind willkommen!

Auf der Herbstsynode am 7. November haben sich die Synodalen für die nächsten Schritte der Kirchenkreiskonzeption ausgesprochen. Auf Grundlage des sogenannten Säulenmodells wurden fast alle Moderatorinnen und Moderatoren für die Teilprojektgruppen vorgestellt.

In einem nächsten Schritt und in Absprache mit dem KSV werden nun die Leitfragen für die Arbeit in den Teilprojektgruppen erarbeitet. Ziel dieser Leitfragen ist es sowohl die Arbeit des Projekts im Blick zu haben als auch dafür Sorge zu tragen, dass die Teilprojekte einer Säule bzw. letztlich aller Säulen mit ihren Bereichen untereinander eine gut vernetzte, gesamtgemeindliche Kirchenkreiskonzeption entwickeln können. Dies setzt eine kontinuierliche Kommunikation untereinander und eine Offenheit für die Schnittstellen im System voraus.

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Das Säulenmodell zur Konzeptionsentwicklung

Gestern Abend hat die Essener Kreissynode intensiv über das sogenannte „Säulenmodell“ für die Konzeptionsentwicklung diskutiert. Dabei ging es unter anderem noch einmal um die Zuordnung einzelner Arbeitsgebiete zu einer der fünf Säulen, um eventuell fehlende Arbeitsgebiete und ihre Beschreibung. Sie finden das Modell auf der Seite Materialien.

Evangelisch in Essen wollen wir sein…

…einladend, kreativ und vielfältig! Der Reichtum dieser Stadt und unseres Kirchenkreises liegt in der Vielfalt seiner Menschen und ihrer Gaben. Gemeinsam möchten wir diesen Schatz heben und Evangelische Kirche in Essen konzeptionell weiterentwickeln und gestalten. Dabei wollen wir die Kirche als Ganzes im Blick haben mit all ihren Facetten: vom Kindergottesdienst bis zur Flüchtlingsarbeit, vom Konzertabend bis zum Schulgottesdienst. Sie alle können dabei mitwirken, dass der Kirchenkreis Essen zukunftsfähig wird – deshalb haben wir diesen Blog entwickelt! Vorbereitend dazu hat die Kreissynode fünf Säulen als Grundlage für eine neue Konzeption erarbeitet. Das Konzept selbst wollen wir jetzt gemeinsam mit Ihnen entwickeln. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare, auf Kritik und Fragen!

Michaela Langenheim & Rolf Zwick
Projektleitung Kirchenkreiskonzeption